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SPLZaK Karlovy Vary

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„SPLZaK“ (Verwaltung der Naturheilquellen und Kolonnaden) dient zum Schutz und zur Instandhaltung der Karlsbader Heilquellen - Karlsbader Mineralquellen. Dem SPLZaK untersteht auch die Verwaltung der Kolonnaden in Karlsbad.

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Kolonnaden und Quellen:

Seit Menschengedenken entspringen im Tal des Flüsschens Tepl/Teplá Mineralquellen. Das mehr als sechshundertjährige Karlsbader Kurwesen verdankt seine Existenz gerade ihren unumstrittenen Heilwirkungen. Auch wenn sich die Methoden der Kuren im Laufe der Jahrhunderte gewandelt haben, eines bleibt - die positiven Erfahrungen, die ganze Generationen von Kurgästen gemacht haben, die hier ihre verlorene Gesundheit wieder zu finden suchten. Der bekannte Karlsbader Sprudel hat eine Ausschüttung von 2000 Litern Thermalwasser pro Minute und seine Fontäne schießt in eine Höhe von 12 Metern auf. Zusammen mit dem Wasser sprudelt mehr als die doppelte Menge trockenen Kohlendioxids (CO2)aus dem Boden - letzte Zeugnisse einstmaliger vulkanischer Tätigkeit. Dieses Phänomen ist nicht nur für den Aufstieg der Therme, sondern auch für das herrliche Schauspiel der Sprudelfontäne verantwortlich. Die sonstigen, sog. „kleinen“ Karlsbader Quellen sind im Prinzip nur natürliche Zweige, die dicht unter der Oberfläche vom aufsteigenden Hauptstamm abzweigen. Deshalb sind ihre Ergiebigkeit und Temperatur geringer als beim Sprudel und deshalb dienen sie auch nur ausschließlich zu Trinkkuren.

In Karlsbad betreffen die traditionellen Heilbehandlungen namentlich diese Diagnosen: Störungen des Verdauungssystems, Stoffwechselstörungen, Diabetes mellitus, Obesität, Gicht, Parodontose, Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates.

Insgesamt An quillt Karlsbad an mehr als 80 Stellen thermales Mineralwasser aus der Erde. Insgesamt26 dieser Quellen sind laut Gesetz Nr. 164/201 Slg. (Gesetz über Kurwesen) als staatliche Naturheilquelle anerkannt. Die vierzehn der bekannteste Quellen sind der Öffentlichkeit in 4 Kolonnaden (Sprudelkolonnade, Marktkolonnade, Mühlbrunnkolonnade, Parkkolonnade) sowie in 4 Brunnenpavillons (Parkbrunnen-Pavillon, Pavillon der Freiheitsquelle, Pavillon des Oberen Schlossbrunnens und A. Klein-Pavillon) mittels Überlaufvasen zu Trinkkuren zugänglich gemacht.

  • Sprudelkolonnade
    • Sprudel
  • Mühlbrunnkolonnade
    • Mühlbrunnen
    • Rusalka-Quelle
    • Fürst-Wenzel-Quelle I
    • Fürst-Wenzel-Quelle II
    • Libussa-Quelle
    • Felsquelle
  • Marktkolonnade
    • Karl IV. Brunnen
    • Marktbrunnen
    • Unterer Schlossbrunnen
  • Pavillon des Oberen Schlossbrunnens
    • Oberer Schlossbrunnen
  • Pavillon der Freiheitsquelle
    • Freiheitsquelle
  • Pavillon des Parkbrunnens
    • Parkbrunnen
  • Parkkolonnade
    • Schlangenbrunnen
  • A. Klein-Brunnen
    • Stephanie-Brunnen
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Die 10 Gebote der Karlsbader Trinkkur

Das Karlsbader Thermal-Mineralwasser ist eine komplizierte, äußerst konzentrierte Mischung natürlicher Stoffe. Es ist nicht zum ständigen und nicht regulierten Verbrauch bestimmt.

  • Es wird empfohlen, das Karlsbader Thermal-Mineralwasser ausschließlich nach vorangegangener Konsultation mit einem sachkundigen Arzt zu konsumieren.
  • Es wird empfohlen, das Karlsbader Thermal-Mineralwasser zum Erzielen eines vollen Heileffekts in Nähe der Austrittsstellen (Brunnen) der Mineralquellen zu konsumieren.
  • Es wird empfohlen, das Karlsbader Thermal-Mineralwasser ausschließlich aus traditionellen und besonders geformten Porzellan- oder Glastrinkbechern zu trinken.
  • Es ist nicht angebracht, Trinkkuren mit der Konsumation von Alkohol oder dem Rauchen von Tabakerzeugnissen zu verbinden. Auch schon das passive Einatmen von Tabakrauch ist schädlich.
  • Auch entsprechende Körperbewegung ist Bestandteil von Trinkkuren. Es wird demzufolge empfohlen, das Wasser im Spazierschritt zu trinken.
  • Die ganze Trinkkur sollte in ruhiger, entspannter Atmosphäre und bei guter geistiger Verfassung stattfinden.
  • Es wird empfohlen, die Trinkkuren in mit dem Arzt abgesprochenen Perioden zu wiederholen.
  • Eine Trinkkur ist so etwas, wie ein kleiner Festakt, deshalb sollten andere Kurgäste nicht gestört werden.
  • Das Mineralwasser darf weder zum Gießen der ringsum stehenden Pflanzen benutzt, noch im Bereich der Kolonnaden einfach auf den Boden ausgegossen werden.
  • Bei der Wasserentnahme aus der Quellvase aus hygienischen Gründen bitte weder den Quellständer, noch die Auslaufrohre zu berühren.

Besichtigungstour „Unterwelt des Karlsbader Sprudels“

Aus Anlass der Eröffnung der Kursaison 2008 wurde nach entsprechender Rekonstruktion die Besichtigungsrunde „Unterwelt des Karlsbader Sprudels“ neu eröffnet. Bei dieser Exkursion können sich die Besucher namentlich mit dem Herstellungsprozess von Sprudelsteinsouvenirs und mit der Problematik des Sprudelwassers überhaupt bekannt machen. Interessant sind auch Tropfstein erinnernde Gebilde, die durch die Ablagerung von Mineralstoffen entstehen. Ein Teil der Besichtigungsstrecke führt durch das Flussbett der Tepl/Teplá.

Kontaktangaben

SPLZaK
Lázeňská 2, 360 01 Karlovy Vary

Tel.: +420 353 362 100
Fax: +420 353 362 101

E-mail: info@splzak.cz

Kontaktformular

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MEDISPA

Krajský úřad Karlovarského kraje
Závodní 353/88, 360 21 Karlovy Vary

Ansprechperson:
Ing. E. Hávová
Tel.: 353 502 232
E-mail: info@medispa.cz

 
 

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Závodní 353/88, 360 21 Karlovy Vary

Kontakní osoba: Ing. E. Hávová
Tel.: +420 353 502 232

E-mail: elena.havova@kr-karlovarsky.cz